Wie pflegt man trockene Haut? Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel für trockene Haut

Wasser ist der Hauptbestandteil unseres Körpers und macht bei Erwachsenen bis zu 80 % des Körpergewichts aus. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulierung der Körpertemperatur, dem Transport von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten und ist an allen biochemischen Reaktionen in unserem Körper beteiligt. Sein Mangel wirkt sich unter anderem direkt auf die Verschlechterung unserer Haut aus. Die Hautoberfläche verdunstet täglich etwa 300 ml Wasser, was mit ihrer thermoregulierenden und schützenden Funktion zusammenhängt.

Haut, Haare, Nägel

  1. Zuallererst: Flüssigkeitszufuhr!
  2. Aufbau der Haut - woraus besteht die Haut?
  3. Die Rolle der Haut - welche sind die wichtigsten Funktionen der Haut?
  4. Ursachen trockener Haut
  5. Welche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel sollte man bei trockener Haut verwenden?
  6. Was sollte beachtet werden?

Zuallererst: Flüssigkeitszufuhr!

Eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr sollte daher der Schwerpunkt der täglichen Hautpflege sein. Trockene Haut ist rau, empfindlicher gegen Schäden, altert schneller, kann mit Juckreiz und Spannungsgefühlen einhergehen, sieht aber vor allem unattraktiv und ungesund aus. Wie kann man das Austrocknen der Haut verhindern? Womit kann man sich helfen? Welche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel sollte man bei trockener Haut verwenden? Finden Sie es im nachfolgenden Text heraus.

Aufbau der Haut - woraus besteht die Haut?

Wissenschaftlichen Schätzungen zufolge ist die Haut eines erwachsenen Menschen bis zu zwei Quadratmeter groß und damit zweifellos das größte Organ unseres Organismus. An ihrer dicksten Stelle ist sie bis zu fünf Millimeter stark. Sie besteht aus dem Unterhautgewebe (Subkutis), der Lederhaut (Dermis) und der äußeren Schicht der Oberhaut (Epidermis). Jede Schicht hat ihre eigene Funktion.

Die erste, äußere Schicht der Epidermis besteht aus 5 aufeinanderfolgenden Schichten. Sie wird ständig erneuert, die alten Keratinozyten (Epithelzellen) sterben ab, schälen sich ab und werden durch neue ersetzt, so dass sich die Epidermis erneuern kann. Sie schützt uns vor UV-Strahlen und hält die Feuchtigkeitsversorgung der tieferen Schichten aufrecht.

Die zweite Schicht besteht aus Bindegewebe und zahlreichen Kollagenfasern (dem Hauptbaustein der Haut), die für die Elastizität der Haut verantwortlich sind. Leider bilden sich auch in dieser Schicht Falten. Einer der Bestandteile der interzellulären Matrix (der mit Zellen gefüllte Raum, in dem sich Kollagen- und Elastinfasern befinden) ist Hyaluronsäure.

Die letzte von ihnen besteht hauptsächlich aus Fettzellen (Adipozyten) und Bindegewebe und enthält auch Kollagenfasern (in geringerer Menge als die Dermis) und elastische Fasern (Elastin). Sie enthält Nerven, Drüsen, Blut- und Lymphgefäße und bildet die Energiebasis.

Die Rolle der Haut - welche sind die wichtigsten Funktionen der Haut?

Schützend - bildet den sogenannten Lipidmantel. Indem er den sauren pH-Wert der Haut aufrechterhält, verhindert er das Eindringen von Krankheitserregern in den Organismus.

Thermoregulierend - Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur durch Schweißdrüsen und feine Kapillaren, die die Temperatur regulieren.

Wahrnehmungsfunktion - das Vorhandensein von Rezeptoren in der Haut ermöglicht die Wahrnehmung von Reizen.

Vitaminproduzierend - Vitamin D3 wird in der Haut synthetisiert.

Diagnostisch - viele Krankheiten und Funktionsstörungen unseres Organismus (allergische oder hormonelle Veränderungen, Mangel oder Überschuss an bestimmten Stoffen) schlagen sich im Erscheinungsbild der Haut nieder.

Ursachen trockener Haut

Trockene Haut kann unabhängig von Alter und Geschlecht auftreten. Sie ist in der Regel mit einem Mangel an Lipiden in der Haut verbunden, die für die Hydratation und die Regulierung des Wasser- und Fettstoffwechsels verantwortlich sind. Eine schlecht funktionierende Epidermisschicht wird auch durch eine geringere Menge an natürlichem Feuchtigkeitsfaktor (NMF) angezeigt, der aus wasserbindenden Substanzen besteht (wie Harnstoff, Aminosäuren, Kreatinin, Laktate, PCA-Säure, Glucosamin).

Die Hauptursachen dafür sind:

  • unzureichende Pflege
  • dermatologische Erkrankungen, Krankheiten
  • Umweltfaktoren, wie z.B. Wind, Sonne, Frost, verschmutzte Luft
  • Alterungsprozess
  • Diät mit wenig Vitamin A, D, C und Fettsäuren
  • genetische Bedingungen
  • übermäßiger Stress (Cortisol erhöht den Abbau von Kollagen und Hyaluronsäure)
  • zu häufige Sonneneinstrahlung ohne ausreichenden Schutz in Form eines UV-Filters
  • Einnahme bestimmter Medikamente wie Kortikosteroide
  • zu lange Bäder in heißem Wasser

Welche Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel sollte man bei trockener Haut verwenden?

Beginnen Sie mit der Flüssigkeitszufuhr

Denken Sie vor allem daran, viel Wasser zu trinken. Wasser ist zwar ein Teil der Ernährung, aber es ist wichtig, dass Sie es in der richtigen Menge zu sich nehmen. Wenn Sie reines Wasser nicht mögen, gibt es inzwischen eine große Auswahl an aromatisierten Produkten auf dem Markt, die dem Wasser einen köstlichen und erfrischenden Geschmack verleihen, ohne Kalorien zu enthalten. Beim Training können wir die Möglichkeit nutzen, Isotonika in Wasser aufzulösen, die eine viel höhere Hydratationseffizienz haben als normales Wasser. Wenn Sie ein aktiver Mensch sind, sollten Sie mindestens 3 Liter Wasser pro Tag trinken, um Ihre Haut optimal zu unterstützen.

Vitamin D 

Vitamin D

Dies ist das Vitamin, an dem es am häufigsten mangelt. Wie bereits erwähnt, ist die Haut nicht nur der Ort der Vitamin-D3-Produktion, sondern auch das Zielorgan für seine biologisch aktive Form. Bei 90 % der Polen ist der Wert von Vitamin D3 im Blut zu niedrig, weshalb seine ganzjährige Einnahme in Form eines Nahrungsergänzungsmittels empfohlen wird.

Vitamin D3 ist für die Teilungsfähigkeit der Epithelzellen und deren Differenzierung sowie für die Aufrechterhaltung der Hautbarriere verantwortlich. Eine Verbesserung der epidermalen Hydratation bei regelmäßiger Einnahme ist ebenfalls zu beobachten. Vitamin D3 ist besonders wichtig für Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und atopische Dermatitis sowie für die Prävention von Hautkrebs. Eine Dosis von 2000 internationalen Einheiten sollte das ganze Jahr über eingenommen werden. Vor der Einnahme höherer Dosen sollten Bluttests durchgeführt und ein Arzt konsultiert werden.

Vitamin A

Es durchdringt das Stratum corneum und dringt dann in die Dermis und das subkutane Gewebe ein. Beschleunigt die Erneuerung der Epidermis. Es hat eine normalisierende und stärkende Wirkung auf die Schutzfunktionen der Epidermis und verringert den Wasserverlust. In den Schichten der Dermis steigert Vitamin A die Produktion von Kollagen und Elastin. Retinoide schützen ebenfalls das Kollagen. Sie stimulieren Fibroblasten mit geringer Aktivität zu solchen mit relativ hoher Kollagenproduktion. Vitamin A unterstützt die Behandlung von Akne, atopischer Dermatitis, Psoriasis und Entzündungen. Es strafft die Haut, versorgt sie mit Feuchtigkeit und macht sie elastisch. Es wird empfohlen, regelmäßig 5000 internationale Einheiten pro Tag zu verwenden.

Vitamine der Gruppe B

Bei den Vitaminen der Gruppe B sind vor allem Riboflavin und Niacin für den Zustand unserer Haut verantwortlich. Riboflavinmangel führt häufig zu übermäßig trockener Haut, da er die Keratinisierung und Regeneration der Epidermis beeinträchtigt. Niacin hingegen hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und ist auch für die Glätte und Elastizität der Haut verantwortlich. Es stimuliert die Produktion von Lipiden in der Haut, vor allem von Ceramiden. Der Gehalt an Vitamin B7 - Biotin, das Schwefelstrukturen enthält - ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung und ist für den Fettstoffwechsel verantwortlich, was zu einem makellosen Teint beiträgt. Niacin in einer Dosis von 50 mg pro Tag und 50 mg Riboflavin sind eine ausreichende Menge. Biotin kann in regelmäßigen Abständen in einer Dosis von 50 mcg eingenommen werden.

Vitamin C

Wirkt als starkes Antioxidans zum Schutz der Haut, verleiht ihr Ausstrahlung, verbessert die Feuchtigkeitsversorgung und schützt vor freien Radikalen. Beeinflusst die Kollagenproduktion. Seine Wirkung reduziert wirksam die Aktivität von reaktivem Sauerstoff, wodurch die Kollagenstrukturen länger in gutem Zustand bleiben. 500 mg Vitamin C pro Tag unterstützen wirksam die Kollagensynthese in der Haut.

Kollagen

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Kollagen ist ein Teil des Bindegewebes. Es bildet den Bindemittel, der Haut, Knochen und Knorpel zusammenhält. Der Organismus stellt es selbst her, aber leider wird mit zunehmendem Alter immer weniger davon gebildet. Es ist sehr wichtig in unserem Körper - es macht bis zu 30 % aller Proteine in unserem Körper aus. Es glättet unsere Haut, beeinflusst ihren Feuchtigkeitsgehalt und ihre Elastizität, sorgt für die richtige Spannung, beschleunigt die Wundheilung und beeinflusst die Elastizität der Blutgefäße. Deshalb macht sich ein Mangel an ihm bemerkbar, die Haut erschlafft, verliert an Spannung und es entstehen Falten. Bei der Wahl eines Nahrungsergänzungsmittels sollte man darauf achten, dass es in Form von Kollagenhydrolysat vorliegt. Die Dosis sollte zwischen 5 und 10 Gramm pro Tag liegen.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist einer der Bestandteile der Haut und ihre Hauptfunktion ist die Aufrechterhaltung einer optimalen Hydratation. Ein Mangel an Hyaluronsäure führt nicht nur zu trockener Haut, sondern schädigt auch die Kollagenstrukturen, was die Faltenbildung beschleunigt. Eine Dosis von 200-500 mg pro Tag sollte bereits eine spürbare Wirkung haben.

Fettsäuren Omega 3 und Omega 6

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren haben starke hautnährende Eigenschaften. DHA (Docosahexaensäure) ist der Grundbaustein unserer Haut und ist für den Zustand der Zellmembranen verantwortlich. EPA (Eicosapentaensäure) schützt die Kollagenstrukturen und schützt vor schädlicher UV-Strahlung. GLA (Gamma-Linolensäure) hilft bei der Bekämpfung von Hautentzündungen, Allergien, Akne, Schuppen und Schuppenflechte. Diese Fettsäuren sollten hauptsächlich über ein Nahrungsergänzungsmittel, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist, in einer Menge von 1.000 mg pro Tag zugeführt werden.

Vitamin E

Spendet intensiv Feuchtigkeit, wirkt entzündungshemmend. Es ist ein starkes Antioxidans, schützt vor Beschädigungen der epidermalen Lipide, verhindert spröde und rissige Haut, glättet, erweicht und strafft. Es hellt die Haut auf, beugt Hyperpigmentierung vor und hilft, dunkle Flecken zu entfernen. Bei intensiver Unterstützung des Hautzustands wird empfohlen, täglich 100 mg Vitamin E einzunehmen.

Was sollte beachtet werden?

  • Ein optimaler Wasserhaushalt im Körper ist die Grundlage für eine gesunde Haut.
  • Die Vitamine A, D und E schützen die Haut wirksam und lassen sie strahlend aussehen.
  • Vitamin C, Hyaluronsäure und Kollagen erhalten die Integrität der Haut und beugen Falten vor.
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