Nach welcher Zeit wirkt der Rosenwurz?

Einige Verbindungen aus adaptogenen Pflanzen benötigen eine gewisse Zeit, bevor ihre Wirkung sichtbar wird. Dies ist u.a. bei verschiedenen Ginsengarten (z.B. koreanischer Ginseng, indischer Ginseng) der Fall, die nach einigen Wochen am besten wirken. Es gibt jedoch pflanzliche Rohstoffe, die eine kurzfristige Wirkung aufweisen, d.h. sie modulieren verschiedene biochemische und physiologische Funktionen innerhalb nur einiger zehn Minuten nach der Einnahme.

rosenwurz

  1. Die Herkunft von Rosenwurz
  2. Wissenschaftliche Forschung zum Rosenwurz
  3. Wie wird Rosenwurz angewendet?

Die Herkunft von Rosenwurz

Der Rosenwurz (Rhodiola rosea), auch arktische Wurzel genannt, ist charakteristisch für die Gebiete der nördlichen Hemisphäre. Er gehört zu einer bestimmten Pflanzenfamilie, den Dickblattgewächsen. Die meisten "Mitglieder" dieser Familie sind Sukkulenten, die sich leicht durch Ableger oder durch Bewurzelung der abgefallenen Blätter ausbreiten.

In der traditionellen europäischen, asiatischen und amerikanischen Medizin wird der Rosenwurz seit Jahrhunderten zur Bekämpfung von Müdigkeit, Schmerzen, Demenz, Depressionen und Angstzuständen sowie bei Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Das Kauen von Rosenwurzblättern oder das Trinken von Aufgüssen daraus ist eine der traditionellen Methoden, um die Leistungsfähigkeit von Menschen zu verbessern, die in den Bergen leben und mit der Höhenkrankheit zu kämpfen haben.

Wissenschaftliche Forschung zum Rosenwurz

Pharmakologische Studien (durchgeführt außerhalb des Körpers) der Wirkstoffe und Metaboliten von Rosenwurz haben eine hemmende Wirkung auf die für folgende Krankheiten charakteristischen Veränderungen gezeigt: Alzheimer, Parkinson, Chorea Huntington, Depression, Krebs, Diabetes sowie ischämischer Herzinfarkt oder Hirnverletzungen. Außerdem wurden die kardio- und hepatoprotektiven Eigenschaften der Wirkstoffe von Rosenwurz beobachtet.

In seriösen Studien mit Beteiligung von Probanden wurde vor allem die Wirkung von Rosenwurz auf Parameter im Zusammenhang mit der körperlichen Ermüdung untersucht. Beim Krafttraining verhilft die Ergänzung mit Salidrosiden, eine bessere Bewegungsdynamik sowie eine bessere anaerobe Leistung zu erzielen, was wahrscheinlich eine Folge der Modulation des Adrenalin- und Noradrenalinspiegels ist. Er wirkt auch als Antioxidans und kann daher Muskelschäden, die durch intensives Training verursacht werden, verringern.

Darüber hinaus wurde beobachtet, dass Rosenwurz eine Wirkung auf die geistige Müdigkeit, die sich besonders bei chronischer Übermüdung bemerkbar machen kann, sowie auf Stimmungsstörungen hat. In einer der klinischen Studie wurde nachgewiesen, dass diese pflanzliche Substanz ein antidepressives Potenzial hat. Sie kann vor allem bei Menschen nützlich sein, die nicht bereit sind, sich einer pharmazeutischen Behandlung zu unterziehen, da ihre Symptome nicht so schwerwiegend sind.

Wie wird Rosenwurz angewendet?

Rosenwurz wird üblicherweise in Form von Extrakten in Kapseln oder Tabletten verwendet, die einen stabilen Gehalt an den wichtigsten Wirkstoffen, den Salidrosiden, von etwa 1% aufweisen. Der Gesamtextraktgehalt pro Portion liegt in der Regel bei 200 bis 400 mg. Rosenwurz wirkt bereits nach der ersten Anwendung, etwa eine Stunde nach der Einnahme, ohne dass man mehrere Tage oder mehrere Wochen warten muss. 

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