Immer mehr Menschen sind von Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen, wobei Gluten- und Laktoseunverträglichkeiten am häufigsten vorkommen. In solchen Fällen werden Ausschlussdiäten empfohlen, bei denen die Zutaten, die gesundheitliche Probleme verursachen, eingeschränkt werden.
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- Unverträglichkeiten und Allergien
- Nährpräparate und ihre Rolle in der Ernährung
- Unverträglichkeiten sind kein Hindernis
- Sie müssen nicht auf die aus der Milch gewonnenen Nährpräparate verzichten
- Was soll man wählen? Laktosefreies Molkeprotein oder pflanzliches Protein?
Unverträglichkeiten und Allergien
Im Gegensatz zu Allergien lösen Lebensmittelunverträglichkeiten keine Reaktion des Immunsystems aus, können aber eine Reihe von unangenehmen Beschwerden verursachen, die sich am häufigsten in Form von Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit oder anhaltenden Flatulenzen äußern.
Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die richtigen Lebensmittel für die Ernährung auszuwählen, um den Inhaltsstoff, der die Unverträglichkeit verursacht, einzuschränken oder zu eliminieren. Große Aufmerksamkeit sollte der Zusammensetzung von Arzneimitteln und Produkten für besondere Ernährungszwecke, darunter Proteinnährpräparate und Nahrungsergänzungsmittel, gewidmet werden, da deren Rezepturen Inhaltsstoffe enthalten können, die vermieden werden sollten.
Nährpräparate und ihre Rolle in der Ernährung
Wir wollen uns hier jedoch auf die sehr beliebten Proteinnährpräparate konzentrieren, die derzeit nicht nur von aktiven Menschen verwendet werden, sondern auch von Menschen mit Essstörungen, vielbeschäftigten Menschen, die dieses Produkt als Teil eines schnell zuzubereitenden Shakes verwenden, oder älteren Menschen, die auf diese Weise ihren Proteinmangel ausgleichen. Die Vielseitigkeit der Verwendung von Proteinnährpräparaten führt dazu, dass sie in den Speiseplänen vieler Personengruppen eingesetzt werden.
Unverträglichkeiten sind kein Hindernis
Am wichtigsten ist es, sich darüber im Klaren zu sein, was genau gesundheitliche Probleme verursacht und welcher Inhaltsstoff der Ernährung in den Rezepturen vermieden werden sollte. Die Entwicklungen in der Lebensmitteltechnologie und die zunehmende Auswahl an Rohstoffen für Proteinnährpräparate haben dazu geführt, dass viele Menschen trotz ihrer Einschränkungen nicht gezwungen sind, auf eine angemessene Ergänzung und Unterstützung der Ernährung zu verzichten.
Sie müssen nicht auf die aus der Milch gewonnenen Nährpräparate verzichten
Bei einer Unverträglichkeit von Laktose, einem Milchzucker, ist der erste Gedanke, der einem in den Sinn kommt, die aus der Milch stammenden Nährpräparate zu eliminieren. Dies ist jedoch nicht notwendig. Eine gute Wahl sind Proteinnährpräparate, die zwar aus dem aus der Milch gewonnenen Molkeprotein bestehen, aber auch in einer laktosefreien Version erhältlich sind. Der Grund dafür ist, dass die Laktose bei der Herstellung enzymatisch in Monosaccharide, d.h. Glukose und Galaktose, aufgespalten wird, die keine unangenehmen Beschwerden mehr verursachen.
Was soll man wählen? Laktosefreies Molkeprotein oder pflanzliches Protein?
Laktosefreies Molkeprotein hat eine sehr hohe Bioverfügbarkeit, ist reich an essentiellen Aminosäuren und zeichnet sich durch seine sehr gute Löslichkeit und Geschmacksqualität aus. Für Liebhaber von Proteinnährpräparaten tierischen Ursprungs könnten auch Eiproteinpräparate interesant sein, die ebenfalls eine hohe biologische Wertigkeit und einen hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren aufweisen. Vegane Produkte auf Basis pflanzlicher Proteinquellen, wie z.B. Soja-, Hanf- oder Hefeproteine, erfreuen sich bei Menschen mit Unverträglichkeiten jedoch zunehmender Beliebtheit.
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Bei einer Lebensmittelunverträglichkeit ist es wichtig, bei der Wahl eines Proteinnährpräparats die Zusammensetzung des Produkts genau zu analysieren und die Angaben des Herstellers zur Gluten- und Laktosefreiheit zu prüfen. Bei vielen beliebten Präparaten ist es üblich, dass nicht nur die vollständige Zusammensetzung angegeben wird, sondern auch Informationen darüber, was nicht im Produkt enthalten ist, z.B. ob GVO-Zutaten oder Palmöl verwendet wurden.
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