Kurkuma ist zweifelsohne eines der bekanntesten Gewürze, das auch in der chinesischen Medizin Verwendung findet. Ihr charakteristisches Erkennungsmerkmal ist ihre intensive Farbe, die in gelb-orangefarbenen Tönen gehalten ist.
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- Was sind Curcuminoide?
- Wie wirkt Kurkuma?
- Arthritis
- Stimuliert die Gehirnzellen
- Wie soll man dosieren?
- Was sollte man sich merken?
Neben seinen geschmacklichen Vorzügen wird sie auch als Zusatzstoff verwendet, um Speisen eine einzigartige Farbe zu verleihen. Selbst Personen, die nur wenig über Gewürze wissen, können Kurkuma unter den anderen Zusatzstoffen leicht erkennen. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften, die schwer aufzuzählen sind, verdankt es den Wirkstoffen, den so genannten Curcuminoiden.
Was sind Curcuminoide?
Curcuminoide sind die in Kurkuma enthaltenen Wirkstoffe, die für ihre besonderen gesundheitsfördernden Eigenschaften verantwortlich sind. Curcuminoide sind Polyphenole mit starker antioxidativer Wirkung. Sie haben eine entzündungshemmende, krebshemmende und antibakterielle Wirkung und helfen bei der Gewichtsabnahme. Kurkuma selbst weist auch eine Reihe von Eigenschaften auf, die sich regulierend auf den Magen-Darm-Trakt auswirken.
Wie wirkt Kurkuma?
Schon zu Zeiten von Paracelsus wurde die Verwendung von Kurkuma als hervorragende Ergänzung zur Linderung von Verdauungsproblemen empfohlen. Dieses Gewürz hat Eigenschaften, die die Sekretion von Galle, Gastrin, Sekretin und Pankreasenzymen stimulieren. Somit unterstützt es hervorragend die Funktion von Leber und Bauchspeicheldrüse.
Als starkes Antioxidans reduziert es die Wirkung freier Radikale, die für viele Krankheiten in unserem Körper verantwortlich sind, darunter Schlaganfälle, Arteriosklerose, Krebs, die Alzheimer- oder Parkinson-Krankheit.
Arthritis
Die entzündungshemmende Wirkung wird auch bei der Behandlung von Krankheiten mit entzündlichem Charakter, einschließlich der Gelenkerkrankungen, genutzt. Seine positive Wirkung bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis ist in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen worden.
Stimuliert die Gehirnzellen
Die Forschungen über Kurkuma werden ständig fortgesetzt. Derzeit wird intensiv an solchen (in Kurkuma enthaltenen) Substanzen wie Tumeron und BDMC geforscht, die hirnzellenstimulierende Eigenschaften haben und neurodegenerativen Erkrankungen entgegenwirken.
Es bewährt sich sowohl bei der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen als auch bei Depressionen. Es ist auch eine wirksame Unterstützung bei der Verhinderung der Vermehrung von Bakterien und Pilzen. Seine Wirkung unterstützt auch die Bekämpfung von Viruserkrankungen, indem sie deren Aktivität hemmt.
Wie soll man dosieren?
Wenn es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, das mehr als 90 % Curcuminoide enthält, sind etwa 1.000 mg pro Tag ausreichend. Bei alleiniger Verwendung des Gewürzes wird empfohlen, 8.000 mg pro Tag nicht zu überschreiten.
Was sollte man sich merken?
Kurkuma ist eines der Gewürze mit einer sehr intensiven gelben Farbe. Es hat starke antioxidative Eigenschaften und seine aktiven Bestandteile (Curcuminoide) gehören zur Gruppe der Polyphenole. Es findet Verwendung bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden und unterstützt die Funktion von Leber und Bauchspeicheldrüse. Es hemmt die Vermehrung von Viren, Bakterien und Pilzen. Es unterstützt die Gelenke, hilft bei der Gewichtsabnahme und bei der Bekämpfung von Erkrankungen des Nervensystems.
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