Rezept für hausgemachte cremige Baisers

Windbeutel sind ein Klassiker, von dem man nie genug bekommt. Innen luftig und hohl, außen leicht knusprig und mit einer cremigen Füllung versehen – sie gehören zu den Desserts, die viel hermachen und mit etwas Sorgfalt gar nicht schwer zuzubereiten sind. Sie passen zu einem Familientreffen, zum Sonntagskaffee oder einfach zu einem Moment, in dem man Lust auf etwas Traditionelles hat.

hausgemachte cremige Baisers

  1. Brandteig – das Geheimnis der luftigen Hülle
  2. Puddingcreme – ein Klassiker in seiner besten Form
  3. Zutaten
  4. Zubereitung

Brandteig – das Geheimnis der luftigen Hülle

Der Schlüssel zu gelungenen Windbeuteln ist ein richtig zubereiteter Brandteig. Wird das Mehl in die heiße Mischung aus Milch, Wasser und Butter eingerührt, entsteht ein glatter Teig. Beim Backen bildet sich darin der typische Hohlraum. So lassen sich die Windbeutel großzügig mit Creme füllen und bleiben zugleich leicht und luftig.

Puddingcreme – ein Klassiker in seiner besten Form

Dicker Pudding, mit luftig aufgeschlagener Butter verrührt, ergibt eine glatte Creme mit seidiger Konsistenz, die ihre Form behält. Ihr feiner Vanillegeschmack passt wunderbar zur leicht knusprigen Hülle der Windbeutel. Mit Puderzucker bestäubt sehen sie aus wie aus der Konditorei.

Zutaten

Für den Brandteig:

  • 100 g Butter
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Milch mit 2 % Fett
  • 150 g helles Dinkelmehl oder Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

Für die Puddingcreme:

Außerdem:

  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Butter, Wasser und Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald die Butter vollständig geschmolzen ist, das Mehl und eine Prise Salz hinzufügen. Etwa zwei Minuten lang kräftig mit einem Holzlöffel rühren, bis ein glatter Teig entsteht, der sich vom Topfrand löst. Den Topf vom Herd nehmen und den Teig etwas abkühlen lassen.

Die Eier einzeln unter den warmen, aber nicht mehr heißen Teig rühren. Nach jedem Ei gründlich verrühren. Der fertige Teig sollte glatt und dick sein und langsam vom Löffel fließen. In einen Spritzbeutel füllen und mit etwas Abstand kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.

Im auf 190 °C vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten backen. Während des Backens die Ofentür nicht öffnen, damit die Windbeutel nicht zusammenfallen. Anschließend bei leicht geöffneter Ofentür abkühlen lassen.

Inzwischen den Pudding mit weniger Wasser zubereiten, als der Hersteller empfiehlt, damit er eine dickere Konsistenz bekommt. Vollständig abkühlen lassen. Die weiche Butter mit dem Mixer hell und luftig aufschlagen. Den abgekühlten Pudding nach und nach löffelweise hinzufügen und dabei weiterrühren, bis eine glatte Creme entsteht.

Die abgekühlten Windbeutel von unten mit der Creme füllen oder halbieren und die Creme hineingeben. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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